Mein Lieblingskunde? Alle, bei denen es menschelt

Kollerboration Simon Koller - Organisationsentwickklung - zwei Hände begrüßen sich

Ich werde immer wieder gefragt, wer mein Lieblingskunde ist.
Meine Antwort ist ehrlich und unverändert: alle.

Nicht, weil ich mich nicht entscheiden will, sondern weil mein Fokus ein anderer ist.
Ich arbeite nicht mit Branchen, Hierarchien oder Organigrammen – ich arbeite mit Menschen.

Mich begeistern Organisationen dort, wo es menschelt. Wo unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen. Wo es Reibung gibt, aber auch Bereitschaft, hinzuschauen. Wo nicht alles glatt ist – sondern echt.

Ich glaube nicht an Organisationsentwicklung, die nur aus Analysen, Folien und Konzeptpapieren besteht. Entwicklung passiert im Dialog. Im gemeinsamen Nachdenken. Im Ausprobieren. Im Aushalten von Unsicherheit. Und im Vertrauen darauf, dass Menschen Teil der Lösung sein wollen.

Meine Rolle sehe ich dabei nicht als Wissensvermittler, sondern als Begleiter.
Als jemand, der Räume öffnet, Fragen stellt, Strukturen sichtbar macht und hilft, Zusammenhänge zu verstehen. Der das System als Ganzes betrachtet – und gleichzeitig den einzelnen Menschen nicht aus dem Blick verliert.

Wovon ich wenig halte?
Von Entwicklung ohne Begegnung.
Von klugen Papieren ohne gelebte Umsetzung.
Von Veränderung, die an den Menschen vorbeigeht.

Mein Fazit: Mein Lieblingskunde ist dort, wo Menschen bereit sind, sich einzulassen. Wo Entwicklung als gemeinsamer Weg verstanden wird. Und wo das Miteinander nicht Mittel zum Zweck ist, sondern der Kern von allem.

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Entwicklung begleiten: von innen oder von außen?