Was passiert, wenn Führungskräfte keine Superhelden mehr sein müssen?

Kollerboration - Simon Koller - Organisationsentwicklung - FÜhrung muss nicht Superheld sein - zwei Lego Superhelden

Ich glaube, wir haben Führung über viele Jahre unnötig schwer gemacht.

Führungskraft sein bedeutet entscheiden.
Orientierung geben.
Verantwortung übernehmen.
Konflikte lösen.
Vision entwickeln.
Menschen motivieren.

Und bitte immer souverän bleiben.

Aber ganz ehrlich: Wer kann das dauerhaft alles perfekt?

Ich kenne keine Führungskraft, die immer weiß, was richtig ist.

Und ich möchte auch keine kennenlernen.

Denn vielleicht ist genau das Menschliche die Qualität, die Führung braucht.

  • Eine Führungskraft darf nachdenken.

  • Sie darf sagen: „Ich weiß es gerade nicht.“

  • Sie darf eine Entscheidung korrigieren.

  • Sie darf Grenzen haben.

  • Sie darf lernen.

  • Und sie darf sich selbst ernst nehmen.

  • Denn Führung beginnt für mich nicht beim Team.

  • Sie beginnt bei der eigenen Person.

    • Wie gehe ich mit Druck um?

    • Was ist mir wichtig?

    • Welche Werte lebe ich tatsächlich?

    • Was brauche ich, um gut führen zu können?

    • Und welche Wirkung habe ich auf andere?

Erst wenn ich mich selbst ein Stück weit kenne, kann ich beginnen, andere Menschen wirklich zu begleiten.


Mein Fazit: Ich brauche keine perfekten Führungskräfte. Ich brauche Menschen, die bereit sind, sich selbst zu reflektieren, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam mit anderen zu lernen.💚

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Der Mensch ist kein Entwicklungsprojekt.