Gute Momente sind kein Zufall
Was ist nachhaltiger als schöne Erinnerungen? Für mich: nichts.
Ich bin davon überzeugt, dass Entwicklung nicht dort entsteht, wo nur Prozesse optimiert werden, sondern dort, wo Emotionen Raum bekommen dürfen. Wo Stimmung ernst genommen wird. Wo Menschen nicht funktionieren müssen, sondern sein dürfen.
Ich erlebe das immer wieder – ganz unspektakulär, aber sehr kraftvoll.
Ein gemeinsames Lachen.
Ein ehrlicher Moment.
Ein Innehalten.
Solche Augenblicke wirken nach. Sie verbinden. Und genau darin liegt ihre Nachhaltigkeit.
Auch in Organisationen sind diese Momente möglich.
Nicht als „Feelgood-Maßnahme“, sondern als bewusste Haltung. Es geht darum, Rahmen zu gestalten, in denen Begegnung entstehen kann. In Workshops, in Entwicklungsprozessen, im gemeinsamen Tun.
Wenn Menschen sich gesehen fühlen, verändert sich etwas:
Gespräche werden offener
Zusammenarbeit wird ehrlicher
Verantwortung wird leichter übernommen
Gute Momente sind kein Zufall.
Sie entstehen, wenn wir uns Zeit nehmen, hinschauen und Raum geben.
Mein Fazit: Nachhaltige Organisationsentwicklung beginnt dort, wo wir den Mut haben, Menschlichkeit zuzulassen. Nicht als Extra – sondern als Fundament.