Gute Führung erkennt man nicht am Modell

Simon Koller - Kollerboration - Organistaionsentwicklung - Führung heißt echt sein - Person schreibt Empathie auf Postit

Ich habe großen Respekt vor guter Führung.

Aber ich habe zunehmend weniger Interesse daran, welcher Führungsstil gerade der „Richtige“ ist.

Denn Führung findet nicht im Lehrbuch statt.

Führung passiert am Montagmorgen, wenn jemand schlecht gelaunt ins Büro kommt.

Im Gespräch mit einer Mitarbeiterin, die gerade nicht weiterweiß.

In einer Entscheidung, die unangenehm ist.

Im Konflikt, den niemand führen möchte.

Oder in dem Moment, in dem eine Führungskraft merkt: Jetzt wäre Zuhören wichtiger als Antworten.

Dafür braucht es keine komplizierte Theorie.

  • Es braucht Aufmerksamkeit.

  • Beziehung.

  • Klarheit.

  • Respekt.

Und den ehrlichen Wunsch, den Menschen gegenüber wirklich verstehen zu wollen.

Natürlich helfen Modelle dabei, Dinge zu reflektieren und neue Perspektiven zu bekommen. Auch ich arbeite mit unterschiedlichen Methoden.

Aber keine Methode ersetzt die Haltung dahinter.

Das ist für mich der entscheidende Punkt.

Man kann ein Modell perfekt kennen und trotzdem schlecht führen.

Und man kann manchmal einfach menschlich reagieren – und genau dadurch sehr wirksam führen.


💚 Fazit: Gute Führung ist für mich kein Schauspiel und kein Modell. Sie ist eine Haltung, die im täglichen Tun sichtbar wird. Menschlich. Echt. Klar.

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Wenn alle wissen, dass etwas nicht funktioniert