Organisationen brauchen kein neues Modell. Sie brauchen das Passende.

Kollerboration - Simon Koller - Organisationsentwicklung - Orgaigramme auf dem Tisch auf Zettel notiert

Kaum ein Thema wird derzeit so intensiv diskutiert wie neue Organisationsformen. Hierarchie, Agilität, Soziokratie, Holacracy oder selbstorganisierte Teams – ständig entstehen neue Modelle, neue Begriffe und neue Versprechen.

Ich stelle mir dabei immer dieselbe Frage:

Passt das eigentlich zu den Menschen im Unternehmen?

In meiner Arbeit erlebe ich Organisationen aus den unterschiedlichsten Branchen. Und eines zeigt sich immer wieder: Es gibt kein Organisationsmodell, das überall funktioniert.

Jedes Unternehmen hat seine eigene Geschichte. Seine Kultur. Seine Führung. Seine Menschen. Genau deshalb kann Entwicklung auch nie kopiert werden.

Ich finde den Gedanken viel spannender, sich unterschiedliche Ansätze anzusehen und daraus jene Elemente auszuwählen, die wirklich zum eigenen Unternehmen passen. Nicht alles übernehmen. Nicht alles neu machen. Sondern bewusst auswählen, ausprobieren und gemeinsam weiterentwickeln.

Entwicklung ist kein großer Sprung. Entwicklung passiert Schritt für Schritt.

Genau deshalb beginne ich Organisationsentwicklungen immer mit Gesprächen. Mit Zuhören. Mit Verstehen. Mit gemeinsamer Reflexion. Erst wenn klar ist, wo eine Organisation heute steht und wohin sie möchte, lohnt es sich über Strukturen oder Modelle nachzudenken.


Mein Fazit: Die beste Organisationsform ist nicht die modernste. Sie ist jene, die zu den Menschen passt und gemeinsam wachsen darf.

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Entwicklung beginnt selten im Seminarraum