Menschlichkeit gehört auch in die Arbeitswelt

Simon Koller - Kollerboration - Organisationsentwicklung - Menschlichkeit in der Arbeitswelt - Hände greifen ineinander, rotes Herz auf HÄnde gemalen

Wir sprechen im Arbeitskontext oft über Leistung, Ziele, Effizienz oder Strategie.

Alles wichtige Themen. Keine Frage.

Und gleichzeitig frage ich mich manchmal:
Wo bleibt die Menschlichkeit?

Im privaten Umfeld ist sie selbstverständlich. Wir hören zu, wir unterstützen uns, wir zeigen Verständnis füreinander. Dort zweifelt kaum jemand daran, dass Beziehungen wichtig sind.

Im beruflichen Kontext wirkt Menschlichkeit manchmal fast wie ein „Soft Skill“, der nebenbei laufen soll.

Dabei ist sie aus meiner Sicht ein zentraler Erfolgsfaktor.

Wenn Menschen sich gesehen fühlen, entsteht Vertrauen.
Wenn Vertrauen da ist, entsteht Offenheit.
Und wenn Offenheit entsteht, können Ideen wachsen.

Menschlichkeit bedeutet nicht, dass alles harmonisch sein muss oder dass Konflikte vermieden werden. Im Gegenteil. Gerade ehrliche Gespräche gehören dazu.

Es bedeutet vielmehr, Menschen als Menschen wahrzunehmen – mit ihren Stärken, ihren Perspektiven und manchmal auch ihren Unsicherheiten.

Organisationen bestehen nicht aus Rollen oder Stellenbeschreibungen. Sie bestehen aus Menschen.

Und genau deshalb lohnt es sich, Menschlichkeit auch im beruflichen Alltag bewusst zu leben.


Mein Fazit: Menschlichkeit ist kein Gegensatz zu Professionalität. Sie ist die Grundlage dafür, dass Zusammenarbeit wirklich funktionieren kann.

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Wenn das Matching stimmt, wird vieles möglich