Warum Veränderung für mich bei den Menschen beginnt.
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„Wir müssen uns verändern.“
Ein Satz, den man in Unternehmen häufig hört.
Neue Strategie.
Neue Prozesse.
Neue Strukturen.
Neue Arbeitswelten.
Neue Führung.
Und dann? Manchmal passiert erstaunlich wenig.
Nicht unbedingt, weil Menschen gegen Veränderung sind.
Sondern vielleicht, weil Veränderung mit ihnen passiert, statt mit ihnen gestaltet zu werden.
Ich bin davon überzeugt:
Menschen wollen sich entwickeln. Aber sie wollen nicht einfach verändert werden.
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Die Ressourcen sind bereits im System
Genau hier beginnt meine systemische Sicht auf Organisationsentwicklung. Ich arbeite nicht primär mit Organigrammen.
Nicht mit Zetteln. Und auch nicht mit fertigen Lösungen, die von außen in eine Organisation getragen werden.
Ich arbeite mit Menschen.
Denn die Ressourcen für Entwicklung sind meistens bereits vorhanden.
Die Mitarbeiter:innen kennen ihre Aufgaben, Arbeiten, Rahmen und Kund:innen. …
Sie kennen die Prozesse.
Sie kennen die Schwierigkeiten.
Sie haben Erfahrung.
Und sie haben Ideen.
Die Frage ist daher nicht immer:
„Was müssen wir von außen verändern?“
Sondern:
„Was ist bereits da und wie können wir es nutzbar machen?“
Das passt auch zum Gedanken der Learning Organization, den Peter Senge geprägt hat: Organisationen entwickeln sich, wenn Menschen gemeinsam lernen, reflektieren und ihr Handeln verändern.
Entwicklung ist damit kein einmaliges Projekt. Sie wird zu einem Teil der Organisation.
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Veränderung braucht Beteiligung
Ich erlebe in meinen Workshops immer wieder einen besonderen Moment:
Menschen beginnen, ihre eigenen Ideen einzubringen.
Plötzlich entstehen Lösungen, auf die vorher niemand gekommen ist.
Mit LEGO® SERIOUS PLAY® kann aus einem abstrakten Thema etwas Greifbares entstehen.
Mit systemischen Fragen verändert sich der Blick auf eine Situation.
Im Coaching entsteht Raum für persönliche Lösungen.
Und mit Management Drives können unterschiedliche Denk- und Verhaltenspräferenzen sichtbar werden.
Die Methode ist dabei nie der Mittelpunkt.Der Mensch ist es.
Methoden sind Werkzeuge.
Sie helfen, etwas sichtbar zu machen, Perspektiven zu wechseln oder Dinge auszuprobieren.
Aber die eigentliche Veränderung entsteht zwischen den Menschen.
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Ein Gedanke zum Abschluss
Vielleicht sollten wir bei Veränderungsprojekten weniger fragen:
„Wie bekommen wir die Menschen dazu, die Veränderung mitzutragen?“
Und mehr:
„Wie gestalten wir die Veränderung gemeinsam mit den Menschen?“
Ich begleite Organisationen, Führungskräfte und Teams auf diesem Weg – mit systemischer Organisationsentwicklung, Workshops, Coaching und Methoden, die zum jeweiligen Menschen und System passen.