Wenn es „menschelt“, beginnt echte Entwicklung

Simon Koller - Kollerboration - Organisationsentwicklung - Menschlichkeit in Organisationsentwicklung - es menschelt - Schatten Profil eines Mannes (nur Gesicht)

„Es menschelt bei uns.“

Diesen Satz höre ich oft.
Und ich mag ihn.

Weil er so ehrlich ist.

Denn ja – es menschelt in jeder Organisation.
Überall dort, wo Menschen zusammenarbeiten, entstehen Spannungen, unterschiedliche Sichtweisen, unterschiedliche Bedürfnisse.

Und genau das ist normal.

Jeder Mensch bringt etwas Eigenes mit:

  • Erfahrungen

  • Motive

  • Energie

  • Perspektiven

Die Frage ist nicht, ob das gut oder schlecht ist.
Die Frage ist: Wie gehen wir damit um?

Ich bin davon überzeugt:
Wenn wir beginnen, diese Vielfalt wirklich zu verstehen, verändert sich Zusammenarbeit grundlegend.

Dann wird aus „der ist schwierig“ plötzlich „der sieht etwas, das ich noch nicht sehe“.
Dann wird aus Reibung Entwicklung.
Dann entsteht etwas Neues.

Dafür braucht es Räume.
Räume für Austausch.
Für Reflexion.
Für echtes Zuhören.

Und genau diese Räume versuche ich in meiner Arbeit zu schaffen.

Was dann passiert, ist oft schwer zu beschreiben – aber spürbar.

Teams kommen wieder ins Gespräch.
Verständnis wächst.
Und plötzlich wird Zusammenarbeit leichter.


Mein Fazit: Wenn es menschelt, ist das kein Problem. Es ist der Anfang von Entwicklung. Vorausgesetzt, wir sind bereit hinzuschauen.

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Entwicklung braucht Zeit – und echtes Miteinander